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Wachsender Antisemitismus in Deutschland

Abgelegt unter Allgemein
Samstag, 9. November 2013

Heute erschien bei tagesschau.de ein Interview mit dem Berliner Rabbiner Daniel Alter zum Thema wachsender Antisemitismus.
Dort sagt er unter anderem:

[…] Ich habe den Eindruck, dass sich - befeuert von Martin Walsers unseliger Rede in der Paulskirche und dem Gedicht von Günter Grass - so eine Art 'Das-wird-man-wohl-endlich-mal-sagen-dürfen-Mentalität' breit gemacht hat. Was die beiden getan haben, war letzten Endes, Wasser auf die Mühlen des Antisemitismus zu geben und damit ein Erstarken zu befördern. […]

[…] Er (der Antisemitismus, Anm. d. Ver.) ist vor allem in sozialen Netzwerken sehr weit verbreitet, gerade auch in den Kommentaren von Online-Medien. […]

[…] Es gibt auch einige Medienvertreter, die eine sehr einseitige Kritik an Israel üben. Deren Statements verharmlosen die beiden islamfaschistischen Terrororganisationen Hisbollah und Hamas. Dabei haben die zum Ziel, nicht nur den Staat Israel physisch zu vernichten, sondern das Judentum weltweit zu bekämpfen. Wer das verharmlost, mag sich selbst vielleicht nicht für antisemitisch halten, aber er leistet dem damit Vorschub. […]


Das ist genau das, was viele sagen – die Medien und auch vergeistigte Menschen befeuern den Antisemitismus, der die Runde macht. Es ist, als habe man von einst nichts gelernt. Und er sagt auch, was ich immer wieder erlebe – gerade bei Facebook und Co. ist es besonders schlimm.
Die "Kritik an Israel" ist heute das Vehikel, über das der Antisemitismus eine weite, akzeptierte Verbreitung findet. Von dort geht es weiter zu einer angeblichen jüdisch-amerikanischen Verschwörung, die den armen islamischen Ländern zusetzt – als Rechtfertigung dafür, Kritik an "den Juden" zu äußern.
Mal ein Beispiel – nahezu täglich gehen Raketen auf Israel nieder. Die Menschen in diesem kleinen Land sind ständig in Lebensgefahr. In den Medien, auch ARD oder ZDF, findet man dazu kaum etwas. Höchstens eine kleine Notiz am Rande.
Sobald aber Israel beschließt, einen Schlag gegen die Terroristen zu führen, sind die Medien voll davon. Nun nehmen die Menschen die Gewalt wahr, aber nur jene, die scheinbar von Israel ausgeht. Auf diese Weise wird gesteuert, was als nächstes kommt – die „Friedensaktivisten“ rennen auf die Straße und demonstrieren gegen Israel, Politiker der Grünen oder Linken blustern sich auf und verlangen einen Boykott israelischer Waren.
Noch ein Beispiel – die Hilfsflotte für Gaza. Nach dem Vorfall waren die Medien voll von berichten, die alle Israel als Aggressor sahen.
Als nach Jahren verschiedene Ermittlungen zu dem Ergebnis kamen, dass Israel keine Schuld trifft, hörte man davon kaum etwas. Wenn man sich nicht für das Thema interessiere und die Entwicklungen verfolgte, erfuhr man nichts von dem für Israel so positiven und wichtigen Ergebnis.
Es ist also kein Wunder, dass diese ständige Kritik dazu führt, dass die Menschen „in den Juden“ die Übeltäter sehen.

Gleichzeitig ist man aber blind für die tatsächlichen Gefahren, die vom Islam und seinem in mehreren Formen daherkommenden Dschihad ausgehen.
Damit meine ich nicht nur die Gewalt, sondern auch die scheinbar friedliche "Bitten", dass wir uns ihren Sitten und Gebräuchen anzupassen haben. Dabei ist das eine alles andere als friedlich. Im Gegenteil, es ist eine aggressive Unterwanderung, betrieben von islamischen Verbänden und Führern im In- und Ausland. Man könnte schon fast von einem islamischen Terraforming auf sozial-kultureller Ebene sprechen – siehe hier auch das Sonne, Mond und Sterne-Fest.
Bringt man dieses Thema zur Sprache, sieht man in den Palästinensern nicht das unschuldige Opfer und deutet man auf die Gefahr, die vom Islam ausgeht, ist man ganz schnell „rechts“, wird mit der Nazi-Keule abgestraft oder als „islamophob“ abgetan, als jemanden, der eine irrationale Angst hat und daher bemitleidet werden muss. Und verachtet! Mindestens!
Jene, die gegen Israel agitieren, sind hingegen keinesfalls rechts, denn sie sind ja für den Frieden!
Und so kommt es, dass der Antisemitismus ungehemmt wachsen und gedeihen kann. Ganz öffentlich, wie es Rabbi  Alter sagte:

[…] Jüdische Institutionen beispielsweise bekommen schon immer pöbelnde, beleidigende Zuschriften antisemitischer Art. Während die früher oft anonym versendet wurden, bekommen wir sie heute mit Klarnamen und kompletter Adresse. […]


Eben getreu dem Motto: „Was gesagt werden muss“ …

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