• Die USA und die Menschenrechte - Ein Bericht aus Guantanamo

    Gunter Arentzen
    Freitag, 29. Juni 2007

    Tagesschau.de berichtet heute über den Besuch in dem Gefängnis auf Guantanamo Bay/ Kuba. Er zeigt deutlich, wie die USA die grundlegenden Menschenrechte mit Füßen treten. Wie kann es sich ein Land, das selbst nicht einmal die Basics der Menschenrechte verstanden hat, anmaßen, Demokratie und Frieden in die Welt tragen zu wollen? Wie kann es die USA wagen, andere Länder wegen Verstößen gegen die Menschenrechte anzugreifen, wenn sie selbst unrechtmäßig Menschen über Jahre in Gefängnissen halten, foltern und demütigen? Allein wegen diesem Camp müsste man die USA vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag bringen. Ich nenne das gesamte Vorgehen ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Denn wie heißt es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948, Artikel 9 : „Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.“

  • Studie im Auftrag des Bundes-Familienministeriums: Kein generelles Verbot von Computerspielen

    Gunter Arentzen
    Freitag, 29. Juni 2007

    Die im Auftrag des Bundes-Familienministeriums erstellte Studie zur Wirksamkeit des Jugendschutzes bei Computerspielen hat laut einem Artikel der Gamestar einige wichtige Punkte ans Licht gebracht.(Grafik mit freundlicher Genehmigung von www.karikatur-cartoon.de) Die Vergabe von Altersfreigaben muss transparenter werden. Hier hat die USK, der die Studei vorab vorlag, bereits reagiert - sie wird nun anderes positioniert werden. Die Zusammenarbeit von USK und BPJM müsse besser werden. Einen großen Mangel sieht die Studie in der Kontrolle bestehender Gesetze - hier seien die Länder in der Pflicht. Ein Verbot von Computerspielen oder eine Verschärfung des § 131 StGB hält die Studie für falsch. Zitat des Artikels der Gamestar: Der Paragraph sei bereits jetzt auf Computer- und Videospiele anwendbar: »Ein Totalverbot würde auch erwachsenen Nutzerinnen und Nutzern die Inhalte vorenthalten und in die Rechte der Hersteller eingreifen. Auch Spiele sind nach Artikel 5 Absatz 1 des...

  • Ausschreibung – 1. Anthologie des Geisterspiegels: "Dark Future“

    Abgelegt unter Literatur
    Gunter Arentzen
    Mittwoch, 27. Juni 2007

    „Die Zukunft wird nicht glänzend und schön, sondern sie wird düster und schmutzig. Überbevölkerung, Technologie-Hörigkeit und Überwachung, wie sie sich nicht einmal Orwell hätte erträumen lassen. Überalterung, Drogen und Hoffnungslosigkeit. Dazu Cypber-Punk und eine neue Gesellschaftsordnung. Was kommt auf die Menschen zu? Sind sie Sklaven der Maschinen wie es Matrix zeigt, oder müssen sie sich gegen Replikanten verteidigen? Werden wir gar von Affen regiert?“ Haben Sie eine solche Geschichte in der Schublade liegen? Oder reizt es Sie, eine solche zu schreiben? Wollen Sie Ihre tiefsten, dunkelsten Zukunftsängste zu Papier bringen? Wenn dem so ist, beteiligen Sie sich doch an der 1. Anthologie des Geisterspiegels. Die besten Kurzgeschichten werden im Rahmen einer Anthologie bei der Romantruhe veröffentlicht. Die Gewinner der Ausschreibung erhalten ein Belegexemplar und werden im Geisterspiegel im Rahmen eines Specials präsentiert. Es winken also Ruhm und Ehre sowie eine ordentliche...

  • Chris-Schwarz-Special auf literra.info online

    Gunter Arentzen
    Mittwoch, 27. Juni 2007

    Auf http://www.littera.info ging ein Special zu Chris Schwarz online. Anlass ist natürlich das Jubiläum zum 25. Band. Das unter anderem von Alisha Bionda betriebene Online-Magazin befasst sich mit Literatur und hierbei vor allem mit Phantastik & Fiction. Es lohnt sich, dort vorbeizuschauen und die zahlreichen Artikel und News zu lesen.

  • Angeblich erhöhte Terrorgefahr - Bitte, überwache uns, Regierung!

    Gunter Arentzen
    Samstag, 23. Juni 2007

    Laut der Bundesregierung ist die Terrorgefahr angeblich enorm gewachsen, Anschläge stünden demnach unmittelbar bevor. In meinen Augen ist das lediglich ein Nachahmen der USA-Methoden. Diese prangerte schon Moore in seinem Film "Fahrenheit 9/11" an. Die Bevölkerung wird in Angst und Schrecken versetzt, damit sie gewisse Güter kauft und die einschneidenden, Freiheiten beschränkenden Maßnahmen der Regierung billigt. Nun versuchen es also auch die die deutschen Politiker auf diese Weise. Es passt ja auch zeitlich gut. Der Bundestrojaner ist umstritten, das Vorgehen beim jüngsten G8-Gipfel sorgte für heftige Debatten und auch der Versuch, die Fotos von Ausländern in der Kartei unterzubringen stößt bei der SPD auf großen Widerstand. Schäuble würde so gerne Orwells Fantasien umsetzen, aber er darf einfach nicht. Also muss rasch eine neue Terrorgefahr beschworen werden, um die Bürger auf Linie zu bringen. Ach bitte, großer Innenminister - schütze uns doch. Bringe Kameras an, durchsuche...

  • Jubiläum - 25 Bände Chris Schwarz

    Gunter Arentzen
    Freitag, 22. Juni 2007

    Er ist da! Band 25 der Serie Christoph Schwarz - Detektiv des Übersinnlichen ist heute erschienen. 25 Bände Chris Schwarz - das sind 24 Abenteuer mit Kelten, Nixen, Hexen und Geistern. Hinzu kamen Dämonen und Werwölfe, Verbrecher und Stürme. Dieser Band nun lässt jeden der vier Protagonisten ein für ihn typisches Abenteuer erleben. Während Chris ein gefährliches Abenteuer in einer Keltenwelt erlebt, wird Conny mit einer toten Nixe konfrontiert. Wer hat das arme Wesen getötet? Carmen hingegen sieht sich einem Duell auf Leben und Tod gegenüber, während Belinda zu einem Spuk gerufen wird. Welche gequälte Kreatur versetzt Personal und Patienten eines Krankenhauses in Angst und Schrecken?So steht es im Klappentext, und genau so ist es auch. Die Serie unterscheidet sich von anderen Horror-Serien und bietet eine seltene Vielfalt, denn neben Horror können sich hier auch Fans von Fantasy zu Hause fühlen. Selbst SF-Einschläge sind...

  • Nachtrag zu "Aus für Intrag in Deutschland"

    Abgelegt unter Literatur
    Gunter Arentzen
    Donnerstag, 21. Juni 2007

    Der Vollständigkeit halber: Wie der Verlag auf Nachfrage mitteilte, wird das Verlagsgeschäft komplett eingestellt, nicht nur in Deutschland. Dies ist zwar keine Überraschung, da der Kleinverlag ohnehin nur deutschsprachigen Raum seine Autoren rekrutierte und seine Bücher vertrieb. Dennoch möchte ich die Bestätigung hierzu nicht verschweigen :-) Diese ganze Geschichte mit dem Hinhalten der Autoren, dem plötzlichen Aus - das erinnert fatal an den einstigen Lakrima-Verlag. Dessen Aus war ähnlich frustrierend für manche Autoren. Für hoffnungsvolle Jungautoren gilt eines - trau, schau, wem in der Verlagswelt. In einer rührigen Szene trifft man teils auf sehr merkwürdige Gepflogenheiten. Ob nun Verlage, die sich selbst größer machen als sie sind und so Skandale provozieren wie Intrag, Verlage, die Ausschreibungen hinziehen und plötzlich die Schotten dicht machen wie Lakrima oder Verlage, bei denen besser kein Autor mehr verlegen sollte, will er keine Pleite erleben mit seinen Büchern - die...

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