• Maxdome? Nein danke!

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    Gunter Arentzen
    Dienstag, 17. April 2007

    Nach unserem Umstieg auf 4DSL von 1und1 habe ich die im Preis inbegriffene Movie-Flat von Maxdome aktiviert und wollte mir einen Film ansehen. Doch kaum klicke ich auf "ansehen", erfahre ich, dass der Film nur mit Windows und nur mit dem IE ab Version 5.x anzuschauen ist. Schließlich sei ein DRM aktiv. Als Linux-Nutzer schaue ich da in die Röhre. Warum muss das sein? Das Angebot ist nur für registrierte Kunden nutzbar. Das DRM trifft also jene, die dafür zahlen. Maxdome schreibt mir vor, welches Betriebssystem ich nutzen soll, und welchen Browser. Nur, weil sie in mir - ihrem Kunden - einen potenziellen Raubkopierer sehen, den sie einschränken müssen. Den Abrufe von Filmen und Einmalangeboten kann man problemlos anders regeln, etwa über das Login und Kundenkonten. Aber nein, es muss ja ein DRM sein, dass User von Linux und Mac aussperrt. Offenbar hat man Angst, der Kunde könne die Filme aufzeichnen, brennen oder was weiß ich damit machen. Also böse, verbotene Dinge. Nun könnte ich...

  • DRM auf dem absteigenden Ast

    Abgelegt unter Computer und Spiele
    Gunter Arentzen
    Dienstag, 17. April 2007

    Wie die Linux-User in der Ausgabe 5.2007 schreibt, haben EMI und Apple auf einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärt, künftig auf DRM bei Musikstücken zu verzichten. Andere Anbieter werden wohl nachziehen, da bin ich mir sicher. Zunächst ist das Angebot auf Apple beschränkt, doch Musicload verhandelt bereits mit EMI, so Linux-User. Warum das alles? Die eigenen Statistiken sprechen eine klare Sprache. So wurden im Jahr 2006 401 Mio. Musiktitel aus dem Netz geladen, doch davon lediglich 27 Mio. legal. Die User haben schlicht keine Lust, für ihr gutes Geld Einbußen hinzunehmen, die auch nicht hinnehmbar sind. DRM bietet viele Risiken für die Kunden, die diese auch noch zahlen sollen. Nun also neigt sich diese Ära dem Ende. Tschüss, DRM. Gut so, denn DRM schützt nicht vor illegaler Nutzung sondern legt dem Kunden lediglich Fesseln an. Jener, der für Musik zahlt, bekommt u.a. vorgeschrieben, auf welchem Betriebssystem er sein Lied hören darf, auf wie viele CDs er es brennt etc. Und das...

  • Kommerzialisierung durch Linux-User?

    Abgelegt unter Computer und Spiele
    Gunter Arentzen
    Montag, 16. April 2007

    Geht es um Multimedia, so sind Linux-Benutzer oft nicht gerade gesegnet. Eine Leih-DVD abzuspielen geht ebenso wenig von Haus aus, wie eine .wma-Datei. Die Lösung lautet, die entsprechenden Codecs zu installieren, und diese bewegen sich nach Meinung vieler in einer Grauzone. Aber es funktioniert. Doch nun haben die Firmen offenbar entdeckt, dass Linux-Benutzer auch zahlende Kunden sein können. So gibt es ein Programm, mittels dem man DVDs abspielen kann (wenn auch mit Tücken). Und – ganz neu – eine Firma, die Codecs anbietet, um Formate wie .mpg und .wmv/ .wma anzuzeigen. Nicht umsonst, denn geschenkt gibt es schließlich nichts. Die Linux-User berichtet in der heute frisch eingetroffenen Ausgabe 05.2007 über diese Codecs der Firma Fluendo und stimmt das hohe Lied dieses Angebots an. Denn – so schreiben sie zum Schluss – viele Internet-Radiostationen würden ja eben doch auf Windows-Formate setzen. Die Frage, die ich mir stelle ist natürlich, ob da nicht der völlig falsche Weg...

  • Nachtrag zu "Jugendschutz und Computerspiele"

    Abgelegt unter Computer und Spiele
    Gunter Arentzen
    Mittwoch, 11. April 2007

    Heute erhielt ich eine Antwort von Kai Schmidt, dem betreffenden Redakteuer. Ich möchte ihn nicht hier hinein kopieren, da es eine persönliche eMail war. Aber in der Zusammenfassung gibt er mir Recht, der Artikel von ihm war ungut. Vielen Dank Herr Schmidt an dieser Stelle - das nenne ich Leserfreundlichkeit.

  • Jugendschutz und Computerspiele

    Abgelegt unter Computer und Spiele
    Gunter Arentzen
    Dienstag, 10. April 2007

    Irrsinn im Bezug auf Computerspiele und Jugendschutz kennt man meist von CDU/ CSU-Politikern, die lautstark und populistisch nach einem Verbot für Killerspiele rufen, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung von der Materie zu haben. Nun aber habe ich die aktuelle GAMEPRO vor mir liegen und muss feststellen, dass der Irrsin auch auf Redakteure solcher Fachmagazine übergreifen kann. Kai Schmidt, Redakteur der GAMEPRO (IDG - also der gleiche Verlag, der auch die PC-Welt und die GameStar auf den Mark bringt), lässt sich über den Fehler von Ubisoft aus, ein Spiel nicht rechtzeitig bei der USK zur Prüfung anzumelden. Es geht dabei um die Umsetzung eines Automatenklassikers namens Teenage Mutant Ninja Turtels. Das Resultat - der Titel, den Microsoft als Publisher bringt, war für deutsche User der Xbox-360 nicht bei Xbox Live zu haben. Doch anstatt Ubisoft in seinem Artikel (zu Recht) anzugreifen, schiebt er die Schuld auf den Jugendschutz und fordert eine generelle Amnestie für Spiele wie...

  • Betrugsmail unterwegs

    Abgelegt unter Computer und Spiele
    Gunter Arentzen
    Samstag, 17. März 2007

    Im Moment werden wieder gefakte Rechnungen verschickt, laut denen man angeblich ein Sony-Gerät für nahezu 2000 Euro erworben habe. Die Rechnung herunterladen könne man unter einem Weblink. Klickt man darauf, erwartet einen jedoch eine völlig andere Überraschung als jene, die man erwartet. Es wird Schadsoftware auf den Rechner gespielt. Also, kühlen Kopf bewahren und die Mail mit einem gelassenen Klick in den Papierkorb und von dort ins Reich des Vergessens schicken.

  • Microsoft-Update funkt nach Hause

    Abgelegt unter Computer und Spiele
    Gunter Arentzen
    Donnerstag, 8. März 2007

    Bricht die Installation der Microsoft-Echtsheitsprüfung oder ein anderes, über die Update-Funktion von Windows bezogenes Update ab oder wird vom User aktiv unterbrochen, sendet das Tool bei bestehender Internet-Verbindung Daten darüber an Microsoft. Dies berichtet die PC-Welt in diesem Artikel. Angeblich werden keine persönlichen Daten des Users übertragen und es geht nur darum, einen Überblick zu erhalten, wo und wann eine Funktion abbricht oder abgebrochen wird. Dies sei zudem in der Datenschutzerklärung von Microsoft festgelegt, wie MS auf Nachfrage von PC-Welt bestätigte. Wie stets bleibt bei einem solchen fpr den User nicht einsehbaren Vorgehen ein schales Gefühl zurück. PC-Welt fragt zu Recht, warum Windows nicht via Pop-Up den User informiert und ihm die Wahl lässt, ob er Daten senden will.

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