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Post wird kontrolliert
Freitag, 25. Mai 2007Laut einem Bericht von Spiegel Online sind Beamte der Polizei damit beschäftigt, in einem Hamburger Postamt die Post von Globalisierungsgegnern zu öffnen und zu lesen: Die Hamburger Polizei hat der "taz" zufolge eine stille Post-Kontrolle in einem Briefzentrum installiert. Das Landeskriminalamt fange systematisch Sendungen ab - im Visier: Post von Globalisierungskritikern.Auch wurden Geruchsproben von Globalisierungsgegnern genommen. Etwas, dass selbst Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse als Stasi-Methoden bezeichnete. Gerade wenn die SPD dagegen wettert - wie kann sie die Koalition mit einer Partie fortführen, die Grundrechte derart mit Füßen tritt? Wann ist endlich der Punkt erreicht, den Scharfmachern in der CDU ein Nein entgegenzuschleudern? Wie lange müssen wir uns noch in unseren Rechten einschränken lassen?
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Doping im Radsport -- Ein Interview mit ZWERG
Abgelegt unter SatireDonnerstag, 24. Mai 2007Nach den Geständnissen der Radprofis zum Doping liegen mir Pläne vor, wie man künftig das Problem umgehen will. Ich habe dazu ein Interview mit einem künftigen Sponsor geführt, dem Inhaber des Pharmakonzerns ZWERG, Herrn Zwerg (ZG). GA: Herr Zwerg, vielen Dank, dass Sie mir hier Rede und Antwort stehen. Das Thema lautet Doping. Wie wollen Sie als Sponsor eines Fahrrad-Rennstalls künftig damit umgehen? ZG: Nun, gemeinsam mit den anderen Sponsoren – sie stammen nun alle aus dem Bereich der Pharmaforschung – haben wir uns entschieden, Doping ganz abzuschaffen. GA: Das haben schon viele Leute versucht. Wie sollen Sie es schaffen? ZG: Wir nennen es nicht mehr Doping. Also kann es auch keines mehr geben. GA: Und wie nennen Sie Doping künftig? ZG: KrEbS. Kurzfristige, reversible Erhöhung bedeutender Sportlichkeit. Wir müssen dem Gebrauch von EPO und anderen Medikamenten den unfeinen, anrüchigen Touch nehmen. Oder wollen Sie Sportler kriminalisieren? Wollen Sie einem Sportler vorschreiben,...
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Brief von Kurt Beck
Donnerstag, 24. Mai 2007Heute erhielt ich einen Brief von Ministerpräsident Kurt Beck, in dem er sich teils zu einer eMail von mir, teils zu meinem Blogeintrag zum 1. Mai äußert. Wie ich erkennen durfte, war es kein Standard-Schreiben und auch nicht von einem Bediensteten verfasst, sondern stammte tatsächlich von ihm; inklusive handschriftlicher Ergänzung. Dies rechne ich ihm sehr hoch an. Über den Inhalt möchte ich nur nur sagen, dass er in dem Schreiben seine Sicht der Dinge darlegt und zu der von ihm betriebenen Politik steht. Was ja auch sein gutes Recht ist. Möglich, dass sich daraus ein weiterführender Dialog ergibt, denn - jede gute Tat rächt sich - ich werde diesen Brief nicht unbeantwortet lassen. Mangelende Kommunikation zwischen Politik und Volk trägt ohnehin dazu bei, dass sich die Bürger immer weiter von den gewählten Vertretern des Volkes entfernen - und umgekehrt. Mal sehen, was die Zeit bringt ...
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Ein Glück, dass ich Deutscher bin ...
Mittwoch, 23. Mai 2007... denn sonst müsste ich wohl mal packen gehen. Mit meiner Vaterlandsliebe ist es nämlich nicht sehr weit her, da ich nicht ein Land mehr liebe als ein anderes. Wir sind Menschen. Ginge es nach mir, könnte man die Grenzen ohnehin aufheben. Imagine there's no countries. It isn't hard to do (Imagine - John Lennon) Aber: «Ohne Vaterlandsliebe, das Bekenntnis zur schwarz-rot-goldenen Fahne und das Beherrschen der deutschen Sprache hält unsere Gesellschaft nicht zusammen» So sagte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. In ihrem Parteiprogramm setzt die CDU nämlich auf die deutsche Leitkultur. Passend dazu hat unsere Bundeskanzlerin denn auch bekannt gegeben, einen neuen Integrationsplan vorlegen zu wollen. Aber wie weit es denn her mit der Integration, wenn sich die Ausländer bitte der LEITkultur anzupassen haben? Kann man noch von einer Integration sprechen? Wohl eher nicht. Mir fällt dazu ein Filmzitat ein, das ich mal ein bisschen abgewandelt...
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Seid ihr auch Linksextremisten?
Mittwoch, 23. Mai 2007Ich bin es scheinbar. Zumindest laut dem vorläufigen Verfassungsschutzbericht 2006. Dieser enthält sehr interessante Informationen. Eine Abhandlung jedoch macht mich jedoch sehr traurig und diese befindet sich auf Seite 191 ff. Denn dort heißt es unter anderem:Linksextremisten werten die Verschärfung der Sicherheitsgesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als eine neue Qualität „staatlicher Repression“. Sie nehmen auch die Sicherheitsmaßnahmen zur Fußballweltmeisterschaft 2006 und zum bevorstehenden G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm (vgl. Nr. 2) zum Anlass, den aus ihrer Sicht permanenten Ausbau des Überwachungsstaates und die repressive Wirkung der dabei eingesetzten neuen Technologien anzuprangern, wie z. B. RFID-Chips, Gen-oder Biometrische Datenbanken, Kameraüberwachung öffentlicher Plätze.Wer gegen die zunehmende Abschaffung der Bürgerrechte und Privatsphäre ist, ist ein Linksextremist. Seltsam, aber so steht es geschrieben. Schaut man sich die Durchsuchungen von...
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Dürfen Heftromane politisch sein?
Abgelegt unter Christoph Schwarz - Detektiv des Übersinnlichen, Neu ErschienenMittwoch, 23. Mai 2007Hier gehen die Meinungen auseinander. Aber wie dem auch sei - Band 24 von Christoph Schwarz ist es - unter anderem. In ihm beziehe ich eindeutig Stellung, und zwar gegen Rechts. Gegen Neonazis, gegen Rassenhasse und gegen die Idiotie solcher Gruppen, die angeblich Gutes für Deutschland wollen, in Wahrheit aber nur Hass und Intolleranz schüren. Ich habe mich für diesen Roman ein paar Wochen in einer politischen Newsgroup herumgetrieben und mir angeschaut, welche Meinungen und Ansichten dort so vertreten werden. Erschreckend, wie viele Spinner es doch gibt, die Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder sexuellen Orientierung verurteilen, Vorurteile und Hass auf all jene, die vermeintlich anders sind schüren und die alten Lügen der Nazis wiederholen. Meine Erkenntnisse, die ich aus dieser kleinen Recherche gewonnen habe, finden sich in Chris Schwarz 24 wieder. Es ist in meinen Augen wichtig, Dinge beim Namen zu nennen und gegen sie einzutreten. Auch in einem Heftroman ...
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Christoph Schwarz 24: Der magische Domstein
Abgelegt unter Neu ErschienenDienstag, 22. Mai 2007Die Geschichte basiert auf der Sage vom Domstein zu Trier. In Trier wird eine Leiche gefunden, erschlagen vom Domstein. Dies ist kaum möglich, da der Block extrem schwer ist. Die Sachverständigen sind ratlos ...Dieser Roman spielt in der Stadt, in der ich vier Jahre lang lebte. Nun ja, als Kind. Es ist ein Roman, in dem es für Chris und Carmen einmal mehr um die Frage geht, wie man übersinnliche oder übernatürliche Täter bestrafen kann. Am Ende des Bandes finden sie einen Weg, der auch in Zukunft gangbar ist.

